Was Gäste in einem Haus mit Digital Villa erwartet – vom ersten Schritt durch die Tür bis zum letzten Abend.
Nichts davon muss vorbereitet werden. Es liegt bereit, wenn man es braucht, und ist weg, wenn man es nicht braucht.
Auf dem Screen im Eingang steht der eigene Name, daneben das Wetter der nächsten Tage und das WLAN. Kein Anmelden, kein Download, keine Suche nach dem Zettel. Wer möchte, scannt den QR-Code und hat dasselbe im eigenen Handy – in der Sprache, die das Handy ohnehin spricht.
Die Frage lautet meistens: essen gehen oder einkaufen. Das Haus kennt beide Antworten – den Supermarkt, der noch offen hat, und die zwei, drei Lokale, die den Gastgebern wirklich wichtig sind. Ein Tisch lässt sich direkt anfragen, ohne Telefonat in einer fremden Sprache.
Am nächsten Morgen liegt ein Vorschlag da: Frühstück, Strand am Vormittag, wenn es dort noch ruhig ist, Schatten am Nachmittag, Abendessen um Viertel nach acht. Alles verschiebbar, alles löschbar. Wer lieber gar nichts plant, ignoriert ihn einfach.
Kein Vergleichen von Portalen, kein Herumfahren. Die Route liegt bereit, die Reservierung ist bestätigt, die Kinder wissen, wann es losgeht. Der Abend fängt an, wo er anfangen soll: am Tisch.
Aus den Orten, die die Gastgeber selbst mögen
Mary ist die Concierge des Hauses. Sie kennt die Villa, die Region und den eigenen Aufenthalt und antwortet schriftlich oder mit Stimme – in Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch und Türkisch. In derselben Familie darf das unterschiedlich sein: die Großmutter fragt auf Italienisch, die Kinder auf Deutsch, der Besuch aus Athen auf Griechisch. Niemand muss sich anstrengen.
Fragen zum Haus beantwortet Mary aus den Angaben der Gastgeber. Was sie nicht weiß, sagt sie auch.

Am Screen im Haus hängt ein QR-Code. Einmal scannen genügt: Danach liegt derselbe Aufenthalt auf dem eigenen Gerät – am Pool, im Auto, am Strand. Nichts zu installieren, nichts anzumelden, kein Umweg über einen Store.
Zettel gehen verloren, sind auf Deutsch oder hängen an der falschen Stelle. Dieselben Angaben liegen hier an einem Ort – im Haus und im Handy, in der Sprache des Gastes.
Netzname und Passwort stehen da, wo man sie sucht. Auf Wunsch als Code zum Scannen.
Der Code für Tür oder Schlüsselkasten, dazu die Erklärung für Geräte, die nicht selbsterklärend sind.
Welche Tonne wann herausgestellt wird, mit einer Erinnerung am Vorabend statt einer Liste an der Tür.
Arzt, Apotheke, nächstes Krankenhaus und die Nummer der Gastgeber. Ein Tippen, kein Suchen.
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